Buchtipp: Jane Eyre - Eine Autobiographie (1847)


Duch einen Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen! 
Bei meiner vorletzten Buchvorstellung (Zwei an einem Tag, von David Nicholls), hatte ich eine interessante Diskussion auf Facbook. Und als wir uns dann so allgemein über Bücher unterhalten habe und ich nach einem Buchtipp gefragt habe, wurde mir dieses Buch empfohlen.


Jane Eyre - Eine Autobiographie ist 1847 erschienen und ein Klassiker der viktorianischen Romanliteratur des 19. Jahrhunderts. Dieser Roman wurde häufig für Theater, Film und Fernsehen verwendet.

Inhalt

Jane Eyre ist ein Waisenkind. Sie wächst bei ihrem wohlhabenden Onkel John Reed und dessen Familie auf. Als dieser jedoch stirbt, nimmt er seiner Frau das Versprechen ab, sich um die kleine Jane gut zu kümmern.
Mrs. Reed kann ihr Herz für das leidenschaftliche und oft sehr direkte Mädchen jedoch nicht erwärmen. Sie und ihre Kinder behandeln Jane sehr schlecht, am Familienleben darf sie nicht teilnehmen.

Eines Tages wird Jane krank. Dem Apotheker, der sie pflegt, kann sie sich endlich anvertrauen. Er ist es auch, der dafür sorgt, dass Jane die Familie verlassen, und das Internat in Lowood besuchen kann. Das Leben gestaltet sich auch hier nicht gerade einfach. Die Mädchen bekommen nicht ausreichend zu essen, der Leiter Mr. Brocklehurst führt ein strenges Regiment. Als dieser jedoch der Leitung des Internats enthoben wird, verbessern sich die Zustände im Internat. Jane kann sich gut entwickeln und arbeitet nach ihrer Ausbildung sogar zwei Jahre selbst als Lehrerin in dem Internat.

Doch eines Tages verlässt ihre Vertrauensperson Mrs. Temple Lowood. Diese neue Situation veranlasst Jane sich ebenfalls zu verändern und so nimmt sie eine Stelle als Gouvernante  an.

Dort führt sie ein zufriedenes Leben. Das ihr anvertraute Mädchen Adele schließt sie schnell ins Herz, von der Hauswirtschafterin wird sie sehr geschätzt.

Als ihr Brotherr Mr. Rochester auf sein Anwesen kommt, entwickeln die beiden schnell Sympathie und Respekt füreinander. Sie führen gute Gespräche und genießen die Gesellschaft des anderen. Schnell merkt Jane, dass sie sich in Mr. Rochester verliebt hat, dieser scheint jedoch um die Hand der schönen Blanche anzuhalten. Eines Tages aber gesteht er Jane, dass er sie eifersüchtig machen wollte, er liebe nur sie und bittet sie, ihn zu heiraten. Jane kann ihr Glück kaum fassen. Bis zum Tag der Hochzeit als sie erfährt, dass Mr. Rochester ein schreckliches Geheimnis hat. Nichts ist mehr wie es war. Janes Leben ist total aus den Fugen geraten und sie muss wieder von vorne beginnen...

Eine Texpassage aus dem Buch

„Sie war unter sehr strenger Bewachung, Madam. Viele Jahre hindurch wussten die Leute nichts Bestimmtes über ihr Dasein – ob diese Person wirklich existierte. Niemand sah sie, und nur durch Gerüchte wusste man überhaupt, dass irgendjemand im Herrenhaus verborgen gehalten wird.

Meine Meinung:

Das Buch war eine willkommene und wunderbare Abwechslung. Die Sprache des Buches ist wunderschön. Interessant war, wie die Menschen vor so vielen Jahren miteinander umgegangen sind, die vorsichtige und zurückhaltende Ausdrucksweise hat mich fasziniert. Allerdings gibt das Buch auch den Einblick von Härte wie z.B. in dem Internat oder der Umgang der unterschiedlichen sozialen Schichten. Jane Eyre ist eine Frau die Gerechtigkeitssinn hat, die Unterdrückung nicht versteht und versucht dagegen anzukämpfen. Sie merkt allerdings, dass diese leidenschaftlichen Reaktionen die Situation nur verschlimmern und versucht einen Mittelweg zu finden. Einen Mittelweg zwischen Ehrlichkeit und gesunder Zurückhaltung. Jane ist eine starke Frau, viele Rückschläge muss sie ertragen, aber diese scheinen sie nur noch stärker zu machen.


Mehr "Klassiker" findet ihr bei "die lesende Minderheit"

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3 Kommentare

Schön, dass du da bist!
Ich freue mich über ein paar nette Zeilen von dir!

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